Lymphdrainage

Manuelle Lymphdrainage (MLD)

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Lymphdrainage

Manuelle Lymphdrainage (MLD)

Unter manueller Lymphdrainage versteht man das manuelle Abdrainagieren von Gewebsflüssigkeit über Lymphgefäße. Hierbei werden bestimmte Grifftechniken angewendet, man unterscheidet zwischen stehenden Kreisen, Drehgriffen, Pumpgriffen und Schöpfgriffen. Der Druck ist dabei über die Hände sehr fein dosiert.

Die Behandlung beginnt immer mit der Anregung der Hauptlymphknoten und dann wird je nach Krankheitsbild die jeweilige Region behandelt.

Dauer:
Eine manuelle Lymphdrainage dauert 30, 45 oder 60 Minuten. Bei einem vorhandenen Rezept übernimmt die Krankenkasse 90% der Kosten.

Anwendung:
Manuelle Lymphdrainage wird angewendet bei Lymphödemen, die entweder primär (angeboren) oder sekundär (erworben, z.B. Verletzungen, Operationen, Zerstörung von Lymphgefäßen durch Bestrahlung etc.)

Aber was ist ein Ödem überhaupt?

Unter einem Ödem versteht man eine Schwellung am Körper, welche durch die Vermehrung von Flüssigkeit verursacht wurde. Die Schwellung ist sichtbar und auch mit dem Finger tastbar.

Man unterscheidet zwischen einer örtlichen und einer allgemeinen Flüssigkeitsansammlung.

Kontraindikation:
Manuelle Lymphdrainage wird nicht angewendet bei Herzinsuffizienz und akuten Entzündungen.

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